Turniersonntag fest in Frauenhand

Turnierleitung zieht positive Bilanz der Deutschen Nachwuchs Trophy 2016

Warstein, 23. Oktober 2016 – Die Reitsport-Zukunft Deutschlands liegt fest in Frauenhand: Sowohl bei den Children, bei den Junioren und auch in der Mixed-Tour gab es am Sonntag Amazonen-Siege bei der Deutschen Nachwuchs Trophy in Warstein. „Mal sehen, dass wir diese Ladies-Erfolge in Zukunft auch im Seniorenbereich umsetzen“, erklärte Zoe Osterhoff und brachte damit das Ziel der Deutschen Nachwuchs Trophy auf den Punkt: Warstein zeigt die reiterliche Zukunft Deutschlands.

Mit Quasi Fomia Z, einer zehnjährigen Westfalen-Stute, siegte die 17-jährige Osterhoff im Großen Preis der Autohaus Heinrich Rosier GmbH und Co. KG, der Finalprüfung für die Junioren. „Ich bin froh, dass es heute so gut lief und natürlich ist es ein großer Sieg für mich. Quasi Fomia verdanke ich unendlich viel. Wir haben die letzten fünf bis sechs Jahre gemeinsam im Sport verbracht und ich hoffe, das das noch lange so weitergeht“, fasst Osterhoff zusammen. Lob hatte sie für die Turniermacher parat: „Für uns Reiter und für die Pferde stimmt hier in Warstein einfach alles. Das Turnier hat bei uns Reitern einen sehr guten Namen.“

In der Mixed Tour setzten sich Britt Roth und Cabot fehlerfrei in 53,12 Sekunden durch. Für die 15-jährige Rheinland-Pfälzerin war es ein gelungenes Turnier: „Für mich ist es eine Traumbilanz: sechs Prüfungen, vier Schleifen, zwei Siege. Es war ein gelungenes Wochenende.“ Das Sieger-Trio machte Lena Magens komplett. Die 12-Jährige gewann mit Conius das finale Springen in der Children-Klasse fehlerfrei in 61,78 Sekunden. Für das Mädchen aus Ottenbüttel war Warstein auch ein kleines Abenteuer: „Letztes Jahr bin ich noch E-Springen geritten, das war mein erstes Turnier überhaupt mit Übernachtung und wird mir auf jeden Fall in Gedanken bleiben.“

Zufriedene Gesichter gab es am letzten Turniertag bei den Turnierleitern Peter Rathmann und Uwe Wendt: „Die Sportler sind durchweg zufrieden mit der Deutschen Nachwuchs Trophy, weil die Bedingungen für Reiter und Pferde stimmen. Sie haben die Möglichkeiten, hier viele Prüfungen zu reiten und auch das Preisgeld stimmt“, freute sich Wendt. „Mein heimlicher Höhepunkt ist das Mannschaftsspringen. Es zaubert Nationenpreis-Feeling nach Warstein und garantiert Spannung für das Publikum.“ In diesem Jahr gingen zwölf Mannschaften am Turniersamstag an den Start. „Es muss unser Ziel sein, dass alle Landesverbände den Start in Warstein als Pflichtaufgabe verstehen“, resümiert Wendt.

Auch Peter Rathmann ist zufrieden: „Für die Sportler haben wir auf jeden Fall unsere Hausaufgaben gemacht und uns auch eine gute Benotung abgeholt. Toll wäre es, wenn wir es in Zukunft noch stärker schaffen, die Deutsche Nachwuchs Trophy in der Region und bei den Zuschauern zu verankern.“ Ein Highlight für ihn beim nationalen Jugendturnier in Warstein ist das Finale der Warsteiner Reitsport Förderung. „Ich bin die ganze Saison mit Herz und Seele dabei und habe gemerkt, wie gut diese Turnierserie bei den Juniorinnen und Junioren angenommen wird. Dass diese Idee so gut aufgeht, freut mich“, betont Rathmann.

Schon am Montag beginnen die Überlegungen für die Deutsche Nachwuchs Trophy 2017. Im Oktober 2017 soll sich dann wieder die Zukunft der Reitsport-Nation Deutschlands ein Stelldichein in Warstein geben.

Weitere Informationen und Ergebnisse finden Sie unter www.warsteiner-reitsport.de

 

 

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