Manuel Zapff machte im RACINO GRAND PRIX das Rennen

Das von 04.-06. November datierte CSN-B* im Magna Racino entfachte sich zum Hotspot der heimischen Springszene mit beachtlicher Beteiligung aus dem In- und Ausland. Das Nennergebnis konnte sich sehen lassen und so wurde bei bester Stimmung drei Tage lang Top-Sport geboten und der erste der drei nationalen Hallen-Grand Prix entschieden. 

Strahlende Sieger zum Auftakt

Das Standard-M über 1,35 Meter stellte als Hauptbewerb den Höhepunkt des Eröffnungstages dar. Man wurde in keinster Weise enttäuscht: Tollkühn und frech war Nachwuchsreiter Zayd Kuzbari unterwegs, der übrigens in wenigen Tagen seinen 18. Geburtstag feiern wird. Im Sattel seiner flinken und grundschnellen „Lucie Kann“, die man auch auf internationaler Bühne im Klassement immer wieder ganz vorne findet, gelang ihm die absolute Bestzeit von sensationellen 55,68 Sekunden. Auch wenn ihre Zeit von 59,46 Sekunden nicht ganz an die Siegerzeit herankam, strahlten Victoire Martin und ihr selbstausgebildeter „Casey Calhou“ am zweiten Rang: Ihre Runde war flüssig, couragiert angelegt, makellos und sollte für Platz zwei reichen. In 61,93 Sekunden zeichnete sich Aleksandra Krainer mit einer Top-Platzierung am dritten Rang aus. Mit Nullrunden durften sich darüber hinaus auch Marietta Robitza, Manuel Zapff, Barbara Belousek und Sabiene Rath über eine Prämierung freuen.

Samstägiger S*-Triumph für Thomas Schachinger

Im abendlichen S*-Springen, dem Showdown am Samstag, konnten die Gastgeber auftrumpfen: Voll Verlass war hier auf Thomas Schachinger, der mit seinem „Silent Hill“ ein überaus konkurrenzfähiges Pferd im Rennen hatte – das konnte er allein in dieser Saison mit vielen schönen Platzierungen und Siegen bestätigen. Mit coolem Rhythmus und beneidenswerter Übersicht waren die beiden ohne viel Aufwand über den 1,40 Meter hohen Parcours gesprungen und das in phantastischen 55,49 Sekunden. Da war auch das Publikum beeindruckt, das es sich im beheizten Gastrobereich und der großzügigen Zuschauertribüne gemütlich machte und den Ausgang des Springens gespannt mit verfolgte. Die deutsche Fahne hochgehalten hatte Sandra Viehweg mit „Pacira“ und dem zweitbesten Resultat von fehlerfreien 57,54 Sekunden. Ihr folgte Landsmann Manuel Zapff, der zwei Zehntel dahinter den dritten Rang holte (57,74 Sekunden). In die Liste der S*-Platzierten trugen sich des Weiteren Helmut Schönstetter, Mariann Hugyecz, Tajda Bosio, Monika Noskovicova, Lokalmatador Sascha Kainz, Andreas Kottner und Bianca Babanitz ein, die sich in 54,58 Sekunden die Führung geschnappt hätte, aber einen ärgerlichen Flüchtigkeitsfehler kassierte.

Im RACINO GRAND PRIX machte Manuel Zapff das Rennen

Pünktlich um 15:30 Uhr ertönte Sonntagnachmittags die Startglocke zum RACINO GRAND PRIX, dem ganz großen Wochenendhighlight. Die besten Plätze waren schnell vergriffen und auch in der gemütlichen Gastro füllten sich die Sitzplätze – man wollte dieses 1,40 Meter hohe Hauptspringen nicht verpassen. Kein Wunder, genannt hatte ein exquisites Teilnehmerfeld mit vielen bekannten Gesichtern und Namen, die man auch auf internationalen Events und Nationenpreisturnieren findet. Aus der Sicht der Gastgeber war es nicht schlecht gelaufen: Von den insgesamt acht Stechreitern waren zwei Österreicher dabei und drei weitere schafften mit schnellen Vierfehlerpunkteritten den Sprung in die Platzierung. Neben Thomas Reif und Peter Brauneis musste leider auch Marietta Robitza einen Flüchtigkeitsfehler im Umlauf hinnehmen, was zwar den Einzug ins Stechen verwehrte, aber immerhin für eine Klassierung im Spitzenfeld reichte.

Natürlich hatte man Thomas Schachinger und Andreas Kottner die Daumen gehalten, die nach astreinen Darbietungen im Grundparcours auch im Stechen fehlerfrei blieben. Bei 31,17 und 36,92 Sekunden lagen ihre Richtmarken. Diese wurden bis zum Schluss zweimal unterboten. Manuel Zapff setzte auf die Grundschnelligkeit seines „Stapillon“, der ordentlich mitkämpfte und jede Wendung auf engsten Linien durchzog. Der Lohn für vollbrachte Leistung waren 29,98 Sekunden und der Sieg im RACINO GRAND PRIX. Den deutschen Doppelerfolg machte Helmut Schönstetter perfekt: Mit „Grace Kelly M“ hatte er riskiert und hohes Tempo gewagt, kam jedoch nicht ganz an die führende Richtmarke heran. In 30,52 Sekunden sprangen sie direkt am zweiten Platz.

Die Ränge drei und vier blieben also mit dem gestern siegreichen Thomas Schachinger und Andreas Kottner, der ja ebenfalls gestern schon mit einer Top-Platzierung auftrumpfte, fest in heimischer Hand.

Vorschau: Die kommenden Veranstaltungen im Racino

Zwei Springturniere stehen für heuer noch im Turnierkalender des Magna Racinos: Zum einen das CSN-B* CSNP-B von 25.-27. November und zum anderen das zum ersten Mal stattfindende Adventturnier der Kategorie CSN-B* CSNP-B, das von 02.-04. Dezember über die Bühne gehen wird. Nicht vergessen: Morgen Montag ist Online-Nennschluss fürs erste und ZNS-Nennschluss fürs zweite Springturnier.

Alle Infos & Ergebnisse auf www.magnaracino.at .

 

Julia Schroeder

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.